Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Webseite durchsuchen:

Mette Mehus

Mette MehusMein Körper, mein Trauma, mein Ich aus der Kinderperspektive

„Ich will meine Allergie los werden“, „weniger Stress“, „Warum war ich blind?“, „Warum bin ich so kalt“ – das sind einige der Anliegensätze meiner jungen Klienten. Wenn wir diese Anliegensätze oder –zeichnungen untersuchen, verweist das für Gewöhnlich auf das Trauma der Identität, auf Verlusttraumata oder zusätzlich Gewalttraumata. Häufig werden Identifikationen mit Mutter, Vater, Geschwister oder Großeltern sichtbar. Ich finde es sehr aufregend mit der IoPT-Methode mit Kindern und ihren Familien zu arbeiten. Sie eröffnet Zugänge zu den am meisten versteckten Gefühlen, die Traumata verbergen. Plötzlich versteht das Kind sein Unwohlsein, seine Angst oder seine Traurigkeit. Normalerweise arbeitete ich im 1:1-Setting mit den Kindern, manchmal ist auch noch ein Elternteil mit im Raum. Häufig sagen die Kinder zu Beginn, „Wie kannst du das fühlen, was ich fühle?“. Sie werden dann sehr neugierig, auch den Rest ihres Anliegensatzes oder ihrer Anliegenzeichnung näher zu erforschen.

Als ich einmal versuchte einem Kind die brillante Anliegenmethode von Franz Ruppert mit Hilfe der Resonanz bei einer Gitarre zu erklären, sagte es: „Ist es das, was die Wale machen, wenn sie auf der Suche nach Nahrung sind? Wie Sonar-Signale?“ Kinder sind Genies! Sie verstehen sehr schnell, was da auf dem Boden geschieht. Es scheint, dass Kinder die IoPT-Arbeit leichter verstehen, wenn auch ein Elternteil damit arbeitet. Wenn ein Elternteil ihm hilft, die Bedeutung seines Traumas und seiner Reaktionen darauf zu verstehen, geht es dem Kind besser. Am wirkungsvollsten ist es jedoch, wenn die Eltern selbst die Arbeit an sich selbst machen und die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.

 

Mette Mehus ist IoPT-Therapeutin mit eigener Praxis in Oslo. Seit 2011 nimmt sie an Weiterbildungen am Institut für Traumaarbeit von Marta Thorsheim teil. Sie hat eine Ausbildung als Krankenschwester. Sie ist stolze Mutter von drei Kindern, die 1993, 1995 und 1999 geboren sind.

www.iopt-ostlandet.no 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Beate Neumann-Kumm

Beate Neumann-KummMein Resonanzkörper - dein Resonanzkörper in der Einzelarbeit

Unser Körper ist nach meiner Erfahrung ein wertvoller Resonanzkörper in der Arbeit mit der IoPT in Einzelarbeit. Der Prozess beginnt mit der Formulierung des Anliegensatzes, dem Schreiben der Wörter und dann folgt die Anliegenaufstellung/Selbstbegegnung. Die Achtsamkeit und die Bewusstwerdung der körperlichen Hinweise sind wichtig. Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo und seine eigene Art zu sich zu finden. Die Lösung ist in uns und die Einzelarbeit eine hilfreiche Methode, um Schritt für Schritt den eigenen Weg zu gehen. Und das ist meines Erachtens von großer Bedeutung für ein gesundes und zufriedenes Dasein.

In dem Workshop gebe ich einen Einblick in meine Arbeitsweise.

Workshopdokumente/ Handouts herunterladen
 

Beate Neumann-Kumm, geboren 1962, verheiratet, 2 erwachsene Töchter, Großmutter, seit 2004 Heilpraktikerin für Psychotherapie, seit 2008 eigene Praxis für Ganzheitlich Integrative Psychotherapie in Hildesheim/Himmelsthür; 2010 Traumatherapeutische Weiterbildung im IGTV (Birgit Assel), anschließend Aufbauseminare bei Prof. Dr. Franz Ruppert, Wim Wassink und Margriet Wentink und Vivian Broughton.

www.neumann-kumm.de 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Ingrid Perg

Ingrid PergKörperlich sichtbares Trauma

Wie gehen wir damit um, wenn „Körperlich sichtbares Trauma“ im Vordergrund steht? Es sich „offensichtlich“ nicht verdrängen lässt und tagtäglich sichtbar ist für Kriegsinvalide, bei Gewaltopfern, Opfern von Beschneidungen, bei Narben von OPs oder bei Unfällen? Inwieweit wird diese tagtägliche Erinnerung verdrängt und versucht auszublenden?

Im Laufe meiner jahrelangen Arbeit kann ich beobachten, dass bei solchen Menschen eine starke Täter-Opfer-Dynamik vorherrscht. In ihrer Täterstruktur fügen sich Menschen im Narbenbereich immer wieder bewusst und unbewusst Verletzungen zu, beschwichtigen Schmerzen, blenden funktionelle Beeinträchtigungen und dauerhafte Behinderungen aus. Sie machen sich über dauerhafte Schmerzen lustig und sprechen davon, einen guten und hohen Schmerztoleranzpegel zu besitzen. Im Opfer Sein leben solche Menschen ihre körperlich sichtbaren Wunden oft mit gut geglaubtem Vorteil aus. Schon in der Anamnese kann ich erkennen, dass ihre offensichtlichen Beeinträchtigungen einen riesengroßen Platz in ihren Leben einnehmen und sie stundenlang und oft lächelnd darüber sprechen wollen. Sie sehen Vorteile in ihrer finanziellen frühpensionierten Situation und nutzen die Pflege ihrer Kinder, Pflegepersonen und leben darin nicht erfüllte symbiotische Bedürfnisse in der jetzigen Zeit aus.

Im therapeutischen Ansatz ist es ein wichtiges Thema, solche Menschen zu unterstützen, sich ihrer Traumas erst einmal bewusst zu werden. Sie müssen in der Therapie und Beratung Möglichkeiten finden, ihr eigenes sichtbares Erleben zu realisieren, Abgespaltenes zu integrieren um aus der Traumabiographie aussteigen zu können. Es ist für sie notwendig, sich mit dem sichtbaren Trauma körperlich wahrnehmen zu können, zu realisieren, was war und emotionale Prozesse in Bewegung kommen zu lassen. Es ist für sie erforderlich, sich auf den Weg zu machen und eine gesunde Beziehung zu sich selbst entstehen zu lassen.

 

Ingrid Perg, geboren 1965 in Lienz, verheiratet und Mutter von drei Kindern, Dipl. Lebens-und Sozialberaterin, Staatl. geprüfte Heilmasseurin, Dipl. Hypnosepractitioner, seit 2008 in eigener Praxis in Lienz tätig. Seit 2011 Aus- und weitere Fortbildungen mit Prof. Dr. Franz Ruppert, 2014 - 2016 Fortbildung in Somatic Experiencing nach Peter Levine, 2017 Fortbildung bei Prof. Dr. K.H. Brisch in Bindungspsychologie.

www.ingridperg.at 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Sophie Ruhlig

Sophie RuhligSelbstbegegnung mit Hilfe des Anliegensatzes in der Einzelarbeit

Meine Arbeit ist von der Haltung geprägt, dass jeder Mensch die Antworten und Lösungen für seine Entwicklung bereits in sich trägt und intuitiv spürt, was für ihn richtig ist. Ich begleite meine Klienten wertschätzend und empathisch auf ihrem Weg zu sich - in ihre Identität.

Durch die Spiegelung und Reaktionen eines einfühlsamen Gegenübers entstehen Bewusstsein und Erkenntnis, um Wachstum zu ermöglichen. In meinem Workshop zeige ich auf, wie es in der Einzelarbeit gelingt, die Spaltung der Psyche offenzulegen und ihre Dynamik im Außen dazustellen. Je nach Wunsch des Klienten lasse ich die feinspürige Körperarbeit (nach BODYNAMIC) in den aktuellen Prozess mit einfließen.

Im Anschluss an die Einzelarbeit ist Raum für Fragen und Austausch gegeben.

 

Sophie Ruhlig, geboren 1966 in Braunschweig, Studium in Stuttgart. 2012 Weiterbildung in der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT), die von Prof. Dr. Franz Ruppert entwickelt wurde. Seit 2012 bin ich zertifizierte BODYNAMIC©-Anwenderin (körperorientierte Entwicklungspsychologie nach Lisbeth Marcher) und seit 2015 in eigener Privatpraxis in München in Einzel- und Gruppenarbeit aktiv. Seit April 2017 biete ich meine psychologische Begleitung monatlich auch in Hamburg an. Ich veranstalte u.a. jährlich ein Seminar mit Prof. Dr. Franz Ruppert in Hamburg. Meine Praxis befindet sich in München und in Hamburg.

www.sophie-ruhlig.de 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!