Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

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Symbiose und Autonomie

1. Internationale Tagung zur
mehrgenerationalen Psychotraumatologie

Auf dem Weg zu gesunder Eigenständigkeit und wie Aufstellungen dabei helfen

eine Tagung mit Prof. Dr. Franz Ruppert

26.10. bis 28.10.2012 in München

Menschliche Entwicklung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen nach Liebe, Beziehung und Zugehörigkeit und Selbstständigkeit, Eigenständigkeit und Freiheit. Dadurch entsteht die Anforderung, gerade auch in nahen emotionalen Beziehungen eigenständig zu sein.

Angst, Stress und traumatische Erfahrungen können die psychische Reifung eines Menschen empfindlich stören. Besonders Traumata haben weitreichende Folgen, weil sie zu psychischen Aufspaltungen, zu Formen symbiotischer Abhängigkeit und zu Varianten von Scheinautonomie führen.

Die Methode der Aufstellung hilft, psychische Zustände mittels Stellvertreter hinreichend zuverlässig widerzuspiegeln. Sie kann uns darin unterstützen, unbewusste und verdrängte psychische Inhalte ans Licht zu bringen, psychische Spaltungen zu integrieren und eine gesunde Form der Eigenständigkeit zu entwickeln.

Diese erste Tagung vermittelt die theoretischen Grundlagen der Arbeit mit der Aufstellungsmethode auf der Grundlage der Bindungs- und Traumatheorie. Die mehrgenerationale Perspektive, d.h. die Weitergabe von Traumata von einer Generation zur nächsten, ist darin eingeschlossen. Die Tagung bietet die Möglichkeit, die neu entwickelten Aufstellungsformate („Traumaaufstellungen“, „Aufstellen des Anliegens“) in ihrer Anwendung auf verschiedene Themenfelder praktisch zu erleben.